Ernährung sichern auf lange Sicht

Landwirtschaftliche Produktion und ausreichende Verfügbarkeit von Nahrungsmitteln sind wichtig, um Hunger und Unterernährung vorzubeugen. Doch was braucht es noch, um nachhaltige Ernährungssicherung zu gewährleisten?

Verschiedene Faktoren wie Einkommensmöglichkeiten, unbedenkliche Lagerung qualitativ hochwertiger Lebensmittel, Zubereitung und Verzehr sowie ein gesundes Umfeld spielen eine wichtige Rolle. Was können Sie tun, um ihre Projektpartner und deren Zielgruppen vor allem in ländlichen Haushalten bei der Schaffung optimaler Rahmenbedingungen für die bestmögliche Ernährung und Existenzsicherung zu unterstützen?

Wir begleiten Sie mit qualifizierter Fachberatung, damit Sie Projekte und Programme auf Ernährungssicherungsziele ausrichten und fokussieren können. Wir beraten Sie bei:

– der Durchführung angepasster Bedarfsanalysen
– dem Aufbau wirkungsorientierter und konfliktsensibler Monitoringsysteme
– der Qualifizierung von Organisationen und Kommunen

Zahlreiche Entwicklungsvorhaben haben wir erfolgreich beraten, zum Beispiel:

  • In Übergangshilfe-Vorhaben der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) führen wir regelmäßig prozessbegleitende Beratung zu spezifischen Fachthemen der nachhaltigen Ernährungssicherung vor allem in Ost- und Westafrika durch. Wir machen die Teams und Partner mit ernährungsrelevanten Instrumenten (Analyse und Erhebungsmethoden, spezifische Ernährungsinterventionen, Monitoring) im jeweiligen Kontext vertraut
  • Im Auftrag von GIZ und Welthungerhilfe realisieren wir mehrmals im Jahr Workshops zur strategischen Planung und Umsetzung von Nachhaltiger Ernährungssicherung, das eine hohe Nachfrage für die Vorbereitung von Vorhaben im weiten Themenfeld von Ernährungssicherung und Resilienzstärkung im Rahmen fragiler Staatlichkeit erfährt
  • Für die vom BMZ initiierte Sondereinheit Eine Welt ohne Hunger (SEWOH) führen wir umfangreiche Beratungen zur Durchführung standardisierter Nutritional Baseline Surveys in Westafrika durch, die auch die Gestaltung einer geeigneten und standardisierten Methodik zur Vergleichbarkeit zwischen den Ländern und zum Aufbau eines globalen Wirkungsmonitoring beinhalten

Weitere Informationen

Lioba Weingärtner, Claudia Trentmann
Handbuch Welternährung, Campus 2011